Welche Langzeitfolgen können bei regelmäßigem Konsum auftreten?

Bei den Langzeitfolgen wird unterschieden zwischen körperlichen und psychischen Folgen des Konsums.

Der Konsum von Cannabis führt zu objektiven Leistungseinbußen durch verminderte kognitive Funktionen wie Aufmerksamkeit, Konzentration und Lernfähigkeit. Die Lungenfunktionen werden beeinträchtigt und die Gefahr von Lungenkrebs wird erhöht. Es wird vermutet dass der Cannabiskonsum in der Pubertät die Entwicklung verzögert und es Auswirkungen auf das Hormon- und Immunsystem geben könnte.

Der langfristige Konsum von Cannabis kann zu einer psychischen Abhängigkeit führen, in deren Folge die Nutzerinnen den Anforderungen des Alltags wie Schule und Arbeit nicht mehr nachkommen können und sich zunehmend zurückziehen. Dies ist gekennzeichnet durch Teilnahmslosigkeit, Passivität, Gleichgültigkeit und Antriebsminderung, was besonders für die Entwicklung von jungen Menschen massive Auswirkungen haben kann, die sich in geringeren Ausbildungsabschlüssen, geringerem Einkommen und Lebensunzufriedenheit ausdrücken.