Substanzinduzierte Psychosen können durch den Konsum von Cannabis mit einem hohen THC-Anteil ausgelöst werden. Daraus kann sich eine Schizophrenie entwickeln. Neben dem THC-Anteil des Cannabis ist die Häufigkeit des Konsums ein weiterer Risikofaktor. Das Risiko der Entwicklung einer Schizophrenie ist bei chronischen THC Konsum höher als bei anderen Drogen. Neben einer genetischen Vorbelastung, wird vermutet, dass psychosozialer Stress in Verbindung mit dem Cannabiskonsum psychotische Symptome auslösen können.
Neuere Studien belegen, dass der THC-Konsum das Risiko von psychotischen Episoden und Schizophrenie erhöht, besonders wenn der Konsum im Jugendalter begonnen wird. Als Ursache wird vermutet, dass die Cannabinoid-Rezeptoren die noch nicht abgeschlossene Gehirnentwicklung der Jugendlichen beeinflussen.